Vorstand

Dr. Herbert Bronnenmayer

Unser Verein unterstützt das Entwicklungs- und Hilfsprojekt MiakWadang im Bezirkt Melut im Südsudan. Der Name des Projekts spiegelt schon seinen Zweck wider: "für eine bessere Zukunft".

Geboren in eine Landarztfamilie hat Dr. Bronnenmayer schon früh eine Berufung nach Afrika gespürt, die dann auch noch durch persönliche Glaubenserfahrungen bestärkt wurden. Während der Ausbildung zum praktischen Arzt hat er 3 Monate im Kongo verbracht und ist nach Krankenhausausbildung und Tropenkursen mit seiner Familie im SüdSudan tätig geworden. Er hat 5 Jahre lang in Melut / Upper Nile einen Basisgesundheitsdienst geleitet und hat wertvolle Beziehungen aufgebaut, die bis heute bestehen. Nach der Rückkehr aus Afrika hat er seine Erfahrungen in einer präventivmedizinischen Praxis eingebracht und war auch in der Regionalentwicklung tätig. Er hat Hilfseinsätze nach Polen vor dem Fall des eisernen Vorhanges und in Rumänien nach der Revolution organisiert. Vortragstätigkeit führte ihn in den gesamten deutschsprachigen Raum und in die USA. Nach Ende des Bürgerkrieges im Sudan hat er wieder Verbindung mit Freunden aufgenommen und bei einer ersten Erkundungsreise 2007 wurde klar, daß ein neues Kapitel einer gemeinsamen Entwicklungsarbeit aufgeschlagen wurde, die Geburtsstunde von MiakWadang. Dr. Bronnenmayer lebt seit 40 Jahren seine Überzeugung, daß Gesundheit mehr ist als nur nicht krank sein, daß unglaublich viel Potential in jedem Menschen steckt wenn Motivation und äußere  Bedingungen günstig sind. Empowerment, Salutogenese und Resilienz sind Fachbegriffe, die er in seiner ärztlichen Tätigkeit mit Patienten verwirklicht.


Dr. Rüdiger Kisling

Vor über dreißig Jahren war ein erster mehrmonatiger Aufenthalt im damaligen Entwicklungszusammenarbeitsprojekt in Melut / Südsudan für mich Ansporn mit dem Medizinstudium zu beginnen.
Ich bin sehr froh, dass sich nach vielen Jahren des Bürgerkrieges nunmehr neuerlich die Gelegenheit ergibt, unsere sudanesischen Freunde wieder in Ihren Bemühungen um die Menschen in der Region, in dem gemeinsame Projekt MIAK WADANG unterstützen zu dürfen.

Nach einer Erstausbildung zum Ingenieur und einigen beruflichen Jahren in verantwortlicher Position hat Dr. Kisling bei zwei Einsätzen ein Jahr im SüdSudan verbracht. Derzeit leitet er das Institut für Physikalische Medizin und Rehabilation im AKH Linz. Seine Afrikaeindrücke hat er nie vergessen und er hat Vorstandsposition und Obmannstellvertreterfunktion im Verein MiakWadang Austria angenommen. Prim. Kisling nützt Vorträge, Kontakte mit Kollegen und Patienten, um auf die Anliegen der Arbeit im SüdSudan aufmerksam zu machen. In zwei Besuchen hat er sich ein Bild der Situation gemacht als Grundlage für weitere Planungen.


Maria Bachmayr

Meine Aufgabe für das Projekt MIAK WADANG sehe ich darin, nach meinem Pensionsantritt meine Fähigkeiten in der Administration und PR so einzusetzen, dass zu den Menschen in der "BESSEREN WELT", die durch Hektik und intensiven Anforderungen Ihres Zeitmanagements kaum Möglichkeiten und Zeit haben über die Grenzen in die "ANDERE WELT" zu schauen, die Botschaft gelangt.

Hat bis zu ihrer Pensionierung langjährig in der Finanzabteilung eines großen Konzerns gearbeitet und bringt diese reiche Erfahrung in das Projekt ein. Ihre großen Anliegen sind Transparenz für die Spender, verantwortliche Dokumentation der Ausgaben, Prinzip der Sparsamkeit, Eigenverantwortlichkeit der Projektpartner. Sie wickelt kompetent Containerlieferungen ab und ist auch da eine große Hilfe mit ihrem Wissen um die Gepflogenheiten der Wirtschaftswelt.


DI Peter Jungmeier

Seit 1997 beschäftige ich mich beruflich in der SPES Zukunftsakademie mit nachhaltiger Gemeinde- und Regionalentwicklung. Als ich von Herbert Bronnenmayer angesprochen wurde, ob ich das Projekt Miak Wadang im Südsudan unterstützen könnte, musste ich nicht lange überlegen. Mittlerweile sind mir die Menschen in der Region Melut ans Herz gewachsen - die Begegnung mit ihnen hat mein Leben, meine Wahrnehmung verändert. Miak Wadang braucht eben nicht nur fachliche Unterstützung, sondern Begegnung und Beziehung - eine gegenseitige Handreichung. Und die ist spürbar, auch über Kontinente hinweg...

Der BOKU-Absolvent und Regionalentwicklungsreferent bei SPES hat bei einem Erstbesuch den Regionalentwicklungsgedanken in das Projekt eingebracht. Sein Schwerpunkt innerhalb MiakWadang sind die Finanzen und die Ausarbeitung von Förderungsanträgen und die Projektberichte.


DI Alexander Hader

Schon seit langer Zeit interessiere ich mich für Regionalentwicklung und Entwicklungszusammenarbeit. Mein derzeitiger Arbeitsbereich in der SPES Zukunftsakademie betrifft die Gemeinde- und Regionalentwicklung in Österreich. Beim Projekt MiakWadang kann ich dabei einerseits Aspekte einbringen, andererseits müssen viele Dinge neu gedacht werden. Gerade hierfür ist diese SINNVOLLE Tätigkeit im Projekt MiakWadang eine gegenseitiges geben und lernen.
Ich bin dankbar, bei so einer großartigen Sache dabei zu sein!

Kommt aus dem Agrarbereich / Landschaftsgestaltung und ist Regionalentwicklungsreferent bei SPES. In zwei Einsätzen hat er seine Erfahrungen eingebracht und motiviert das Team mit Vernetzungen und Liebe zur Permakultur, Global Marshall Plan und seiner Haltung "Das geht schon".


Christa Pühringer

Das Schicksal von Menschen, ob im eigenen Land oder auch in den Entwicklungsländern, berührt mich sehr. Was Dr. Herbert Bronnenmayer im Sudan im Rahmen des Projektes "Miak Wadang" mit relativ einfachen Mitteln, aber mit enorm großem persönlichen Einsatz bisher erreicht hat, ist sehr beeindruckend. Gerne habe ich mich bereit erklärt, bei "Miak Wadang" aktiv mitzuarbeiten und auch zu meinem Gatten, der sich als Landeshauptmann ebenfalls für Projekte in der Dritten Welt engagiert , eine Brücke zu bauen.

Als ausgebildete Pädagogin und Leiterin eines Institutes im Gesundheitsbereich mit vielen Kontakten zu Verantwortungsträgern engagiert sie sich für MiakWadang an Schlüsselstellen. Sie bringt ihre Erfahrungen im Nonprofitbereich ein und unterstützt MiakWadang als eine Frau im Licht der Öffentlichkeit.


Veronika Kunze

Afrika liegt mir schon lange am Herzen, die Sehnsucht den Menschen zu begegnen, mit Ihnen leben zu dürfen.
Meine beruflichen Fähigkeiten liegen in der Kunst, der Lernpädagogik und dem Coaching nach salutogenen Prinzipien, somit habe ich gerne Verantwortung im Projekt für den Bereich Arbeit mit Kindern und Frauen und der Förderung von Kunst und Kultur übernommen
Zwischen den Einsätzen arbeite ich daran die Anliegen der Menschen im Projektgebiet in Theater, Schulprojekten, Medien, Netzwerken in Österreich bekanntzumachen.

Kommt aus dem Bereich Erwachsenenbildung, ist bildende Künstlerin und starke Motivatorin von MiakWadang von Anfang an. Sie setzt sich besonders für Frauen und Kinder ein und hat in mehreren Projektreisen im Bereich Kunst mit Kindern, Schmuck und Kleidung mit Frauen, Mikrobetriebe mit Kleinstunternehmerinnen Schwerpunkte gesetzt. In Österreich ist sie Botschafterin für MiakWadang in mehreren Schulprojekten, in Vorträgen und in Kontakten mit Serviceclubs. Sie transportiert mit ihren guten Kontakten zu den afrikanischen Frauen die Freude am Leben und die unbändige Resilienz der Menschen nach den Jahren des Bürgerkrieges.

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